Das geht ja gut los! Gerade läuft der Neustart und schon geht es in den Urlaub. Aber ich mach nicht Urlaub. Ich gehe auf Reisen. Die Geschichten im Kopf kommen natürlich mit. Und die Schreibhefte. Sogar das iPad.
Denn so geht das immer: Ideen werden entweder diktiert (ohne Abb.) oder gelangen auf kleine Zettel und dann möglichst rasch in die Schreibhefte. Wo solange Formulierungen und Varianten erprobt werden, bis sie es zum ersten Mal in das iPad schaffen.


Die Reise beginnt am Bodensee, der extrem wenig Wasser hat. Ein paar Tage im spartanischen Bauwagen. Der aber hatte als eine Art Vorzelt ein kleines Zirkuszelt. Manchmal blieb ein Kind stehen und hoffte womöglich auf eine Vorstellung. Aber wenn man nichtmal Jonglieren kann… und auch keine Elefanten dabei hat… Denn mit Elefanten kommt man nicht über den Gotthard, geschweige denn durch den Tunnel…






Das Ziel ist die Emilia Romagna, ein wunderschön gelegener Wohnwagen am Fuß der Apenninen. Ringsum kleine Firmen wo Schinken und Salami unter dem Label Parma erzeugt wird.
Viel Zeit vor dem Wohnwagen verbringen. Schreiben und Zeichnen…



An den Nachmittagen Ausflüge per Rad oder Auto in die umliegenden Bergdörfer, auch zu den Resten der Burg Canossa und nach Correggio.
Dort deutlich wie nie vorher den entspannten italienischen Rhythmus beobachtet. Das Foto zeigt die Arkaden in den Gassen von Correggio vor dem Ende der Siesta kurz vor 3 Uhr. Danach gehen Rollläden hoch, werden Café-Türen geöffnet, die Leute beleben das Städtchen.



… Oder oft nach Parma mit Correggios atemberaubendem Kuppelbild wo in einem einzigen Sog die Auffahrt der Maria geschildert wird und dem grandiosen Baptisterium gleich nebenan.
