
Zurück also in der Stadt.
Am 1. September ein letztes Mal in die Firma. Durch Labyrinthe rennen. Betriebsausweis abgeben. Notebook. Alles.
Nach 28 Jahren.

Seitdem sehen die Tage so aus: 9:00 Uhr zur Lesezeit am Schreibtisch. Schreiben, Recherchieren, Tüfteln…
(Übrigens gerade mit Thilo Krause, unbedingte Hörempfehlung).
Arbeiten bis Mittag…

Den Rest des Tages mit dem Fahrrad ins Freie. Oft wird es im Dachkämmerchen zu heiß.
Es gibt viele Orte, die kühl und still genug sind.
Warum nicht mit dem Rad nach Moritzburg und arbeiten mit den Füßen im Teich? Das geht jetzt alles.
Seither 1500km Fahrrad gefahren…

Oft genug beim Tee am Nachmittag mit Klavier- oder Chormusik am Marcolini-Haus in Moritzburg. Das geht jetzt alles…

Warum nicht auch mal wieder in Weimar arbeiten?
Teile des letzten Romans sind da entstanden. Das geht jetzt alles…

In Goethes Nähe Im Ilmpark…

Oder im schönen Lesesaal…

…im Bücherturm der Anna Amalia Bibliothek…
