Bei der Abfahrt aus Gartz im Rückspiegel die imposante Silhouette dieses Stadtdorfes, dieser ehemaligen Stadt der reichen Ackerbürger: die mächtige Kirche von der man aus der Ferne  nicht sieht, dass sie nur eine Ruine ist, aber mit einem gewaltigen Geläut., wie man vor dem Gottesdienst hören konnte, der irgendwo doch noch stattzufinden scheint. Dann das Stadtor, Sicherheit und Willkommen zugleich, das alles lange her.
Rasch kommt man auf der Autobahn mittlerweile bis nach Koszalin, dann folgen Stadtdurchfahrten und holprige Landstraßen. In Łębork geht es dann über Eichenalleen und hügeliges Land in die kaschubische Gegend, wo die Ortschaften Namen tragen wie Sasino, Stilo, Ciekocino, Ulinia und Kopalino. Bald schon an dem Hügel, wo in der Ferne schon das Meer zu sehen ist und wo Georg im Roman wegen Waffenbesitzes verhaftet wird… Lasst Euch überraschen.
Alles, alles ist wie immer, nur der kleine Dorfladen hat Desinfektionsspray am Eingang und Plexiglasscheiben  schirmen die wie immer mürrische Verkäuferin ab.
Es ist wie im Roman, der Wind geht stark vom Meer her, so stark, dass man die Brandung aus fünf Kilometer Entfernung hört.
Dahin! Über die sandige Dorfstraße, wo noch immer die gelben Protestbanner hängen: Nie dla atomu! Atomkraft, nein danke! Gegen das geplante AKW im Nachbarort Lubiatowo.
Heute jedoch ist Luniatowo Sehnsuchtsort. Die Steilküste im Abendlicht bei gutem Wind. 
Den starken Wind indes überschätzte ein Fun-Sportler mit seinem Kite. Es schien ihn aufs Meer hinausgetrieben zu haben, jedenfalls rückte die Dorffeuerwehr mit Schnellbooten und allerlei Gerät an, preschte durch die beachtliche Brandung aufs Meer hinaus und brachte irgendwann einen unterkühlten Sportler zurück .
Nach dem Abendessen Sonnenuntergangsversammlung an der Steilküste.